Durch Faszien-Training effektiv vorbeugen und Schmerzen lösen

Wenn Rücken, Nacken und Schultern schmerzen und wir uns unbeweglich und kraftlos fühlen, denken viele zunächst an eine verspannte Muskulatur. Dahinter verbirgt sich oft aber etwas ganz Anderes. Eine mögliche Ursache dieser und anderer Beschwerden, können verklebte oder verhärtete Faszien sein. Doch was sind Faszien eigentlich und wie kann man das sensible Bindegewebe effektiv stärken?

Faszien – ein sensibles Netzwerk

Faszien befinden sich überall in unserem Körper. Dieses elastische und netzartige Bindegewebe umschließt unsere Muskeln, Knochen, Organe und sogar unsere Nerven. Es verbindet die verschiedenen Teile unseres Körpers miteinander und ist dabei nur wenige Millimeter dünn.

Faszien haben die Aufgabe, verschiedene Bereiche wie Organe und Muskeln zu umhüllen, sie in Form zu halten und ihnen Stabilität zu verleihen. Darüber hinaus sorgen insbesondere die Faszien, die unsere Muskeln umschließen, dafür, dass die Kräfte von einem Muskel zum anderen übertragen werden und sich einzelne Muskeln nicht aneinander reiben oder sich gegenseitig in die Quere kommen. Dieses sensible Netzwerk ist also maßgeblich dafür verantwortlich, dass unsere Muskeln funktionieren und wir beweglich bleiben.

Wenn Faszien verkleben oder verhärten

Die Ursachen für verklebte Faszien sind vielfältig. Dabei kann Stress eine Rolle spielen, aber auch mangelnde Bewegung, fortschreitendes Alter oder Schon- und Fehlhaltungen aufgrund von Verletzungen sind mögliche Gründe. Ist das elastische Bindegewebe verklebt oder verhärtet, spüren wir dies in Form von Schmerzen. Häufig betroffen sind der Rücken, aber auch der Schulter- und Nackenbereich und die Gelenke.

 

Wenn Faszien verkleben oder verhärten, sind oft Rücken- und Nackenschmerzen die Folge

Der Grund dafür liegt auf der Hand, denn gerade diese Körperpartien werden im Alltag oft über lange Zeit einseitig belastet, zum Beispiel durch langes Sitzen oder Stehen. Verhärtet dort das sensible Bindegewebe, führt das oft dazu, dass eine Schonhaltung eingenommen wird, die wiederum die Faszien von anderen Körperregionen belastet und zu Verklebungen führen kann. Die Folgen sind nicht nur Schmerzen in verschiedenen Bereichen des Körpers, sondern auch eine eingeschränkte Beweglichkeit, die den Alltag belasten kann. Da verklebte Faszien auf Röntgenbildern nicht zu sehen sind, führt dies oft zu Fehldiagnosen und letztendlich zum falschen Therapieansatz.

Gezieltes Ganzkörpertraining mit Fit&Roll

Mit dem gezielten Ganzkörpertraining Fit&Roll kann das Muskel-Faszien-System effektiv gestärkt werden. Mithilfe von Faszienball und Faszienrolle werden verklebte und verhärtete Faszien wieder geschmeidig gemacht und Schmerzen gelöst. Wichtig ist zudem, dass das Training regelmäßig ausgeführt wird.

Daneben ist es sinnvoll, die möglichen Ursachen für verhärtete Faszienstrukturen zu bekämpfen. Stehen Sie zunehmend unter Stress? Dann versuchen Sie, bewusst Zeit für Ruhepausen, aber auch für Bewegung einzuplanen. So tun Sie nicht nur Ihrem Körper etwas Gutes, sondern bauen gleichzeitig Stress ab. Zusammen mit einem gezielten Faszien-Training können Sie so Beschwerden durch verklebte Faszien effektiv vorbeugen.

Möchten auch Sie mit dem Ganzkörpertraining Fit&Roll beginnen? Unser Präventionskurs startet am 04. September. Alle Informationen zum Kurs finden Sie hier.

Die Trainer Paolo Scavelli und Giovanni Scavelli freuen sich auf Sie!

Ihr Praxis-Team Scavelli

Verformung der Wirbelsäule – Skoliose frühzeitig erkennen

Sie kann große Belastungen abfedern, ist flexibel und dabei extrem stabil – unsere Wirbelsäule ist ein wahres Meisterwerk. 24 Wirbelkörper und 23 Bandscheiben halten uns aufrecht und sorgen dafür, dass wir Tag für Tag beweglich bleiben. Geschwungen wie ein „S“, ist sie die Stütze unseres Körpers.

Bei Menschen, die unter einer Skoliose leiden, fehlt diese geschwungene Form, denn ihre Wirbelsäule ist zur Seite verkrümmt und die Wirbelkörper verdreht. Unbehandelt führt diese dreidimensionale Verformung zu einer eingeschränkten Beweglichkeit und auch äußerlich macht sich eine Skoliose bemerkbar. Daher gilt, je früher sie erkannt wird, desto besser.

Eine gesunde Wirbelsäule, weist die typische S-Form auf

Man schätzt, dass rund 4 Prozent der Menschen in Deutschland unter einer Skoliose leiden. Das bedeutet, dass über 3 Millionen Menschen betroffen sind. Sie tritt meist in der Wachstumsphase, also im Jugendalter auf und kann ganz unterschiedlich ausgeprägt sein.

Die Folge ist eine eingeschränkte Beweglichkeit und körperliche Verformungen, wie ein schiefes Becken oder verschieden hohe Schultern, die oft auch zu seelischen Problemen führen können. Bleibt sie unbehandelt, können später Rückenschmerzen und sogar Atembeschwerden hinzukommen. Auch wenn es sich nur um eine leichte, kaum sichtbare Skoliose handelt, sollte sie in jedem Fall ernst genommen werden.

Skoliose frühzeitig erkennen – diese Anzeichen können ein Hinweis sein

Zu Beginn der Krankheit leiden die Patienten in der Regel nicht unter Schmerzen. Daher wird eine Skoliose häufig zufällig entdeckt. Aber auch der Kinderarzt hat bei den Vorsorgeuntersuchungen die Wirbelsäule im Blick. Da die Skoliose meist in der Pubertät auftritt, empfiehlt es sich, besonders in dieser Zeit auf mögliche Symptome zu achten. Diese können sein:

  • Die Schultern sind unterschiedlich hoch
  • Das Becken erscheint schief
  • Eine schräge Kopfhaltung fällt auf
  • Ein Rippenbuckel wird sichtbar
  • Ein Schulterblatt ragt heraus

Am besten lässt sich eine Verformung der Wirbelsäule erkennen, wenn das Kind sich noch vorne beugt. Dabei können einseitige Verwölbungen der Rippen und seitliche Abweichungen der Wirbelsäule sichtbar werden. Je früher die Skoliose erkannt wird, desto besser lässt sich dieser Wirbelverformung entgegenwirken.

Unser Rückenprogramm – Ein starkes Konzept für Skoliose Patienten

Mit unserem Rückenprogramm bietet wir Skoliose Patienten ein ganzheitliches Gesundheitskonzept. Durch die Kombination aus genauer Vermessung, bewährten Behandlungs- und Trainingsmethoden sowie individueller Unterstützung können wir gezielt auf die Bedürfnisse unserer Patienten eingehen. Dabei steht für uns die ganzheitliche Betrachtung des Patienten im Vordergrund, um bestmögliche Behandlungsergebnisse zu erzielen.

Haben Sie Interesse an weiteren Informationen zu unserem Rückenprogramm? Dann nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf unter: heilpraktiker-scavelli@t-online.de oder telefonisch unter: 0781-77391.

Ihr Praxis-Team Scavelli

Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und sollte nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er ersetzt kein persönliches Gespräch.